Bier, Zigaretten und eine Stimme aus der Ferne

  3 ist die Zahl der Biere. Unerlaubt viele seit langer Zeit die der Zigaretten. Der Bahnansager spricht in der Ferne und murmelt mir Noise ins Gehirn. Was ist passiert? Vorbei gingen der scheinbare Tod einer Oma, die dann doch aber im Krankenhaus aufblühte, weil sie eben nicht im schrägen Heim von der Tochter mit … Continue reading Bier, Zigaretten und eine Stimme aus der Ferne

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Das Bedürfnis hinter dem Bedürfnis

Plötzliche Trauer. Ziehen in der Herzgegend, Seufzen und Tränen schießen in die Augen. Geh ins Bad! Atme durch. Tu nichts. Schließ die Augen. Hör in deine Mitte. Atme durch. Gefühle wollen dir etwas anzeigen: sie sind Handlungsanweisungen. Du musst sie nur richtig verstehen. Deine Trauer will nicht: dass du rauchst, trinkst oder Sex hast. Deine … Continue reading Das Bedürfnis hinter dem Bedürfnis

Fallen

Zu wenig geschlafen, 3 Biere zu viel. Aus dem Gleichgewicht geraten. Damit die Tür zu den unguten Gefühlen geöffnet. Harmlosen Sozialkontakt gehabt, für den ich trotzdem eigentlich drei Tage bräuchte, um ihn zu verarbeiten. Innen laufen die Gerätschaften heiß: du beginnst zu schmelzen! Das Gefühl, zu fallen. Wie das Zusammenzucken beim Einschlafen, nur eben konstant. … Continue reading Fallen

Kuschelgruppe: ein Selbstversuch.

Ich war bei einer Kuschelgruppe. Das ist so schräg, wie es klingt und ich habe noch keine eindeutige Meinung dazu - aber therapiekonsistent bin ich brav und mache Pros und Kontras. Wie erwartet, waren da eher seltsame Menschen mit Altersdurchschnitt mindestens 15 Jahre über meinem Alter. Manchen konnte man ihre soziale Unverträglichkeit gleich ansehen. Kasper … Continue reading Kuschelgruppe: ein Selbstversuch.

Wie wir unsere Symptome lieben wie uns selbst: Von Devaluation bis Jetzt. Kleines Theater.

Wir sind wie Roboter. Wir reagieren. Wir agieren. Wir kämpfen. Aber was tun wir eigentlich? Er: Devaluation. Sie: Was machst du da? Er: Du machst mich kastriert und ausserdem hängst du meine Wäsche zu lang in die Sonne. Sie: Was? Er: Gib mir mehr. Sie: Ich gebe dir alles und schon mehr. Er: Das reicht … Continue reading Wie wir unsere Symptome lieben wie uns selbst: Von Devaluation bis Jetzt. Kleines Theater.

Allein mit dem Monster.

Als Single funktioniere ich nicht gut. Meine Weltverankerung liegt immer in einem Gegenüber. Ich höre mich nicht gut ohne ein Gegenüber. Ich war 12 Jahre in zwei Beziehungen und bin jetzt seit ungefähr vier Monaten allein. Wie in einer spiralförmigen Bewegung trudele ich aus dem Gleichgewicht. Ich habe Löcher in meiner Liebeshülle und suche überall … Continue reading Allein mit dem Monster.

denk lustig!

Unterwegs in einem anderen Land. Extrem gut. Was trotzdem emotional instabiles so passieren kann: Akkumulierter Menschenhass: Hass auf die Art, wie jemand die Haare zurückwirft, die Nase hochzieht oder Kaugeräusche produziert. Immer Böses, immer Hässliches, Erfrorene und Ertrunkene, Schimpfende und Selbstgerechte, Täter und Opfer, Schizophrene und Einsame auf den Straßen. Angemessener Selbsthass, wegen Instrumentalisierung Leids … Continue reading denk lustig!