Zu schön, um wahr zu sein: Goldene Zeit.

Dies war einmal eine Tür.

Irgendwann konnte man durch diesen Torbogen schreiten.

Von ganzem Herzen habe ich an diesen Durchgang geglaubt.

Obwohl ich schon auf der Innenseite gewesen war, von wo aus man sieht, dass es sich um ein Scheintor handelt, stand ich plötzlich Außen und glaubte den Weg hinter dem Durchgang zu sehen: goldene Straße. Obwohl es die gleiche Gegend war, erkannte ich sie nicht.

Ich hatte schon einigen Passanten den Weg gewiesen, den ich nun selber ging – wir und wir und wir schon gemeinsam gingen und wir nun gingen.

Und ob du wohl wusstest, dass auch du plötzlich auf der falschen Seite dich wiederfandest – oder war es dir nur die altbekannte Route?

Für eine Weile waren wir vielleicht Pfadfinder. Ob wir fanden, dass ein Ausweg immer nur von Innen zu sehen ist? Oder wurde lediglich klar, dass man von Außen eben niemals das Fortführende sieht, sondern hier und eben hier genau einen Eingang, hinter dem keine goldene Straße liegt, sondern Katakomben.

Und wer glaubt denn, dass in allen dunklen Höhlen ein Schatz verborgen liegen muss? Erstaunlich, dass wir aber trotzdem und deshalb noch am ehesten kongruente Teile fanden, die zwar gespiegelt, aber vorher schon in jedem von uns einzeln vorhanden gewesen waren. Als hätten wir in der Tat eine Richtung in uns.

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