Fuel me up (dissoziative Zustände Part II)

Sah die Tankanzeige im Auto: Voll.

Dachte: Whoa. Als er sein Zeug aus meiner Wohnung beim Abschied mit meinem Auto in seine Wohnung gefahren hat, da hat er danach vollgetankt. Voll das warme Gefühl. Voll: es gibt Hoffnung. Also letzendlich doch ein warmer Raum der Liebe, der mich hält.

Volltanken heißt nämlich Liebe.

Dann kamen neue Gedanken: Könnte sein, dass er das aus Höflichkeit gemacht hat. Wie es sich gehört, wie bei einem Mietauto. Zeichen von Fremdheit also.

Dachte: Was sich für mich wie Liebe anfühlt, ist für dich ein Mietautovertrag. Ja, klar, ist auch ein schöner Satz. Kann man sich gut sagen so.

Dann beim Anhalten fiel mein Blick auf einen Tankstellenbeleg. 40,40 Euro. Huch? dachte ich. Und dann gleichzeitig: “Das ist aber großzügig” und “Fuck. Das hab ich doch selber getankt vorgestern.”

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